»Brahms – Glaube, Liebe, Hoffnung«, »Wolken, die uns nicht tragen«, »Beethoven.Unerhört.Grenzenlos«
Tanzfestival Bielefeld

Theater Pforzheim

»Brahms – Glaube, Liebe, Hoffnung«, »Wolken, die uns nicht tragen«, »Beethoven.Unerhört.Grenzenlos«

Brahms – Glaube Liebe Hoffnung

Glaube, Hoffnung und Liebe – ohne sie kann kein Mensch leben. Guido Markowitz stellte die drei universalen seelischen Grundhaltungen des Menschen 2021 ins Zentrum eines neuen Balletts. Dort werden sie als drei Bühnenfiguren einer assoziationsreichen Tanzhandlung greifbar. Angeführt vom Glauben, führen sie gemeinsam an einem Niemandsort durch ein Dickicht seelischer Erfahrungen, inneren Verstrickungen und daraus folgenden emotional angetriebenen Handlungen. Die Liebe lässt das Ballett dabei facettenreich aufscheinen als kraftvolle, freundschaftliche, leidenschaftliche, verlorene oder zerbrochene Liebe.


Choreographie und Inszenierung: Guido Markowitz

Choreogr. Assistenz: Damian Gmür

Musik: Johannes Brahms, 1. Sinfonie (1876), op. 68, 1. Satz

Bühnenbild und Videoinstallation: Phillip Contag-Lada

Kostüm: Erika Landertinger

Lichtdesign: Andreas Schmidt

Bild: Mirko Ingrao

Dauer: 16 Min.



Wolken, die uns nicht tragen

In Wolken, die uns nicht tragen verwebt Damian Gmür existenzielle menschliche Erfahrungen zu einer komplexen Choreografie. Ausgangspunkt ist der Umgang mit Verlust und seiner Verarbeitung – von Wut über Orientierungslosigkeit und Melancholie bis zu Zuständen von Akzeptanz und Hoffnung. Energetische Spannungszustände werden sichtbar.


„Weiße Gestalten. (...) Die fließenden Gewänder verbergen nicht, wie sehr die Strömung an den Körpern reißt (...). Eine faszinierende, gleichzeitig verstörende Kraft reißt an ihnen. Trägt sie, lässt sie fallen, reißt sie mit sich.“ (Tanznetz, 13.05.2019)


Choreographie: Damian Gmür

Sound und Musik: Fabian Schulz

Lichtdesign: Andreas Schmidt

Dauer: 20 Min.



Beethoven. Unerhört. Grenzenlos.

Beethovens letzte vollendete Sinfonie, die Neunte, 1824 uraufgeführt, gilt als vollkommener Ausdruck der Idee von der Erneuerung des Menschen und der Welt. Angetrieben von der umwälzenden, transformierenden Kraft der Musik, fest den Blick auf Gegenwart und Zukunft der Menschheit gerichtet, nehmen Guido Markowitz und Damian Gmür das monumentale sinfonische Werk auseinander und konfrontieren es gemeinsam mit Sounddesigner Fabian Schulz mit elektronischen Soundkompositionen. So dekonstruiert, wird Beethovens Meisterwerk auf überraschende Weise zur Grundlage für eine neue expressive und symptomatische Erzählung über die Menschheit in der Sprache des zeitgenössischen Tanzes.


Choreographie und Inszenierung: Guido Markowitz, Damian Gmür

Bühnenbild und Videoinstallation: Phillip Contag-Lada

Kostüm: Erika Landertinger

Dauer: 25 Min.



Dramaturgie (alle Stücke): Alexandra Karabelas

Tanz (alle Stücke): Marta Allocco, Mei Chen, Stella Covi, Fabienne Deesker, Elise de Heer, Eunbin Kim, Mikaela Kos, Eleonora Pennacchini, Sara Scarella (a.G.) Charles Antoni, Mirko Ingrao, Dominic McAinsh, Francisco Ládron de Guevara Rodriguez, Willer Goncales Rocha, Emanuele Senese und Tse-Wei Wu

Kartenvorverkauf gegebenenfalls (wenn nicht anders vermerkt) an den bekannten Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

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