Ein Querschnitt der Bielefelder Chorlandschaft
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Nacht der Chöre

Ein Querschnitt der Bielefelder Chorlandschaft

Sie ist ein fester und außerordentlich stimmgewaltiger Bestandteil des Bielefelder Kulturkalenders: die Nacht der Chöre. Vier lokale Vokalensembles präsentieren ihr ganzes Können am 5. Februar in der Rudolf-Oetker-Halle. KuMuChor, Shantallica, Vetternwirtschaft und Wozachor begeistern mit unterschiedlichsten Musikstilen und Gesangskompositionen.


Das jüngste Musikensemble der Universität Bielefeld – der KuMuChor – hat seinen Ursprung in der Abteilung für Kunst und Musik der Hochschule. Rund 30 Sängerinnen und Sänger verbindet mit Chorleiter Stefan Ehring ihre Leidenschaft für die Musik, ihre Freude an der gemeinsamen musikalischen Arbeit und ihr unbedingter Wille, das Publikum mitzureißen.


„Wir freuen uns sehr und sind stolz, nun zum dritten Mal in der ehrwürdigen Rudolf-Oetker-Halle singen zu dürfen“, erklärt Shantallica-Käpt‘n Rolf Henrichsmeyer. Die Seemänner, unter der Leitung von Markus Eberhard, haben ihr sowieso schon buntes Programm in der Corona-Zeit um zahlreiche Klassiker aus der irischen und englischen Pub-Szene erweitert. Begleitet werden die Shanties von Musikern an Gitarre, Schlagzeug, Bass und Akkordeon.


Der Chor Vetternwirtschaft kann auf eine lange Geschichte verweisen. Erfunden hat ihn Thorsten v. Knebel 1999, weshalb der Chor bis 2014 Knebelchor hieß. Der Nachname des neuen Chorleiters inspirierte zur Umbenennung in Vetternwirtschaft. Trotz weiterer Chorleiter – seit 2020 ist Sebastian Döring am Ruder – hat das Ensemble am Namen festgehalten. Bekannt ist der Chor für das vielseitige Repertoire von Renaissance bis Rock, gemischt mit gewagten Pop- und Schlagerinterpretationen.


Die Anfänge des Wozachors 1984 gehen auf den Kampf gegen die Apartheid in Südafrika zurück. Woza bedeutet „Stehe auf, erhebe Dich“ und entstammt der südafrikanischen Nationalhymne. Der dem Welthaus Bielefeld verbundene Chor macht sich stark gegen Nationalismus, Rassismus und Unterdrückung jeglicher Art. Diese Haltung spiegelt sich im Repertoire wider: Theodorakis, Brecht/Weill und Biermann gehören ebenso zum Programm wie alte und neue jiddische Lieder. Seit Ende 2016 ist Johannes Vetter der Chorleiter.


Kartenvorverkauf gegebenenfalls (wenn nicht anders vermerkt) an den bekannten Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

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