Nach diversen Umstrukturierungs- und Organisationsprozessen
in den letzten Jahren, präsentiert sich seit dem 01.01.2001 eindeutig
und klar identifizierbar das „neue“ Kulturamt der Stadt
Bielefeld.
Mit seinen zwei Abteilungen Verwaltungs- und Programmabteilung
und seinen ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kulturamt
die Adresse für Kulturarbeit außerhalb der klassischen
Institute (nicht-institutsbezogene Kulturarbeit) in Bielefeld.
Zu unseren Kernaufgaben zählen:
- die Federführung bei der Planung und Koordinierung des kulturellen,
nicht-institutsbezogenen Angebotes in der Kommune
- Projektbezogene interkommunale und internationale kulturelle Zusammenarbeit,
Entwicklung von europäischen Kulturpartnerschaften
- Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Kulturpflege, z.
B. Verbände, Vereine, Initiativen
- die Kulturförderung
- die Konzeption, Einzelplanung und Durchführung von Kulturangeboten
durch Veranstaltungen, Produktionen und Ko-Produktionen
- das Management und die Geschäftsführung für die Rudolf-Oetker-Halle
Abgeleitet von diesem Auftrag initiiert, organisiert und ermöglicht
das Kulturamt vernetzte Kunst-, Kultur- und Freizeitangebote in
der Stadt. Es fördert die Selbstinitiative und kreative Tätigkeit
sowie die kulturelle und kulturpolitische Bildung. Die künstlerischen
Produkte werden in vielfältigen Veranstaltungsformen präsentiert.
Dabei setzen wir uns mit Traditionen konstruktiv auseinander und
fördern und gestalten ebenso kulturelle Innovation. Wir unterstützen
die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen und ermöglichen
die Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsgruppen an unseren
kulturellen Angeboten.
Zum oben beschriebenen kulturellen Auftrag gehört auch das
Eingehen auf gesellschaftliche Entwicklungen, die Berücksichtigung
gesellschaftlich relevanter kultureller Ausdrucksformen und Phänomene
und damit auch die Mitgestaltung gesellschaftlichen Wandels.
Die Stadt als Ort kultureller Dynamik ist unser Arbeitsfeld und
Kristallisationspunkt. Die Leistungen wirken zentral, stadtteilbezogen
und regional. Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung
des Programmportfolios.
Ziel ist die Vernetzung durch Service- und Dienstleistungsangebote
im gesamten Kulturbereich. Besondere Aspekte setzen wir bei den
Themenfeldern „Kulturprogramme im öffentlichen Raum“,
„Kinderkultur“, aber auch in Angeboten im Bereich internationaler
und interkultureller Kulturarbeit.
Wir verstehen uns in diesem Sinn als ideenstark, umsetzungsstark,
serviceorientiert, innovativ und qualitätsbewusst.
Die Erreichung dieser Leitprinzipien ist ein gemeinsamer Prozess,
der im Dialog mit den Partnern mittelfristig angelegt ist und für
alle im Kulturamt Beschäftigten eine Herausforderung und Chance
für die Zukunft darstellt.
Unsere Partner sind die Freie Kulturszene, die Künstlerinnen
und Künstler, die Kulturwirtschaft, die Multiplikatoren, Vereine,
Verbände der Stadt und die städtischen Kulturinstitutionen.
Wir entwickeln vielfältige Partnerschaften zwischen öffentlicher
Hand und privatem Bereich. Das Kulturamt versteht sich gerade hier
als die Adresse für professionelles
Kulturmanagement und strategische Kulturkommunikation und stellt
ein Bindeglied zwischen der Stadt, den Unternehmen und den Kulturschaffenden
her.
Die Verbesserung des Kulturstandortes Bielefeld als „lebendige,
kulturelle Stadt“ ist prägendes Leitmotiv. Im Zusammenhang
damit stehen die Steigerung des Bekanntheitsgrades von Bielefeld
als Kulturstandort und der Aufbau eines positiv wirkenden Images
durch die Schaffung kultureller Lebensqualität für die
Menschen in Bielefeld.
Dieses Leitbild spiegelt in knapper Form die Orientierungen des
Amtes als Basis für die Entwicklung konkreter Ziele wider.
Für die Unterstützung bei der Erreichung dieser Ziele
danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Verwaltungsleitung,
der Politik, unseren Partnern von >>kulturextra<<,
den Medien sowie den Kulturschaffenden und natürlich den Besucherinnen
und Besuchern der Kulturveranstaltungen des Kulturamtes in unserer
Stadt.
Kulturamt Bielefeld
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