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Geschäftsbericht 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken zurück auf ein Jahr großer Herausforderungen. Unsere sich wandelnde Gesellschaft stellt hohe Anforderungen an unsere Arbeit und unsere Programme. Aber Kultur wäre nicht Kultur, wäre sie den von Politik und Gesellschaft vorgegebenen Aufträgen nicht immer einen Schritt voraus: Schon seit Jahren streben das Kulturamt und seine Kooperationspartner an, der Multikulturalität in unserer Stadt gerecht zu werden und alle Bevölkerungsschichten mit ihren Angeboten nicht nur zu erreichen, sondern auch zusammen zu bringen. Dies geschah auch 2008 mit Erfolg, wie die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt.
Brigtte Brand, Leiterin des Kulturamtes


Das Angebot des Kulturamts hat sich in den zurückliegenden Jahren stetig weiter entwickelt: Unsere Veranstaltungen weisen einen konstant wachsenden Anteil an Besuchern aus verschiedenen ethnischen Bevölkerungsgruppen auf, und mit dem quantitativen und qualitativen Ausbau unseres Kinderkulturfestes »Wackelpeter« und einer gezielten Förderpolitik erweitern sich die Angebote für das nachwachsende junge Publikum. Der zunehmenden Verarmung von Familien mit geringem Einkommen konnten wir 2008 durch neu gestaltete Preisstrukturen gerecht werden, wobei wir dank öffentlicher Förderung und der treuen Unterstützung unserer Sponsoren nach wie vor auch kostenlose Kulturveranstaltungen für alle anbieten können.

2008 war für uns auch ein Jahr umfassender administrativer Veränderungen, die dank des verstärkten Einsatzes des gesamten Teams ohne Einschränkungen der Programmarbeit bewältigt wurden. Ein neues Finanzsystem band zeitweise viele Kräfte ebenso wie der Umzug des Kulturamtes, das seit November 2008 sozusagen unter amerikanischer Flagge residiert, nämlich im Amerikahaus. Dass mit dem Nachzug der Stadtbibliothek hier bald ein Haus der Bildung entstehen könnte, bleibt zu hoffen und eröffnet neue Perspektiven.

Eine Expertise zum Betrieb der Rudolf-Oetker-Halle ergab, dass diese auch nach über 75 Jahren nicht nur akustisch glänzt, sondern ökonomisch einzigartig dasteht und in viele Richtungen ausbaufähig ist. Die sich 2009 fortsetzende denkmalgerechte Sanierung wird ihren Glanz auch nach außen wieder erstrahlen lassen.

Der Geschäftsbericht Ihres Kulturamts wird Ihnen veranschaulichen, was Kultur in unserer Gesellschaft bewirken und wen sie erreichen kann. Dabei suchen wir den Ausgleich zwischen inhaltlich hochwertigen „Events“ und kleineren Veranstaltungen, die unterschiedlichste Sparten und Publikumskreise bedienen.

Mit eigenen Veranstaltungen und Kooperationen konnte das Kulturamt 2008 wieder ein reichhaltiges Programm anbieten, auf das ich gerne mit Ihnen gemeinsam zurückblicke.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre
Brigitte Brand
Kulturamtsleiterin


Geschäftsbericht
»kulturjahr 2008«