Zum 20-jährigen Bestehen des Tanzfestivals haben wir dessen
Workshop- Angebot mit großem Erfolg erweitert und die Besucher
der Performances erlebten im Rahmen des Internationalen Landesprojektes
„scene: Ungarn in NRW“ ungewöhnliche Darbietungen
bisher unbekannter Ensembles. Die Begegnungen mit den ungarischen
Tanzensembles, deren Darbietungen von hervorragender Qualität
und Originalität waren, obwohl politische Eingriffe die Existenz
zeitgenössischer und innovativer Kultur in Ungarn derzeit bedrohen,
zählen für mich zu den besonders bewegenden Erlebnissen.
Unter ungarischer Flagge standen auch zahlreiche weitere Veranstaltungen
des Kultursommers, nicht zuletzt eine Lesung mit dem Karlspreisträger
György Konrád.
Wir blicken auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr zurück,
das uns neue Kontakte, Erfahrungen und viele Impulse brachte. Unter
dem Label „Neue Namen“ wagte sich das Kulturamt in Kooperation
mit dem Konzertbüro Schoneberg in den Bereich der Klassik vor,
um so ein jüngeres Publikum in der Rudolf-Oetker-Halle anzusprechen.
Neu ist auch die Zusammenarbeit mit der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft,
der das Kulturamt seine Räumlichkeiten für Beratungen
zur Verfügung stellt. Mit der unterschiedliche Kunstsparten
verbindenden „Jahnplatzkantate“ und dem Tanzstück
„Mit dem Ball tanzen“ präsentierte das Kulturamt
zudem zwei neue Eigenproduktionen, die nicht nur in der Presse auf
eine hervorragende Resonanz stießen.
Ebenso Positives gab es im Bereich „Sponsoring“ zu verzeichnen:
Ein in den Reihen der »kulturextra«-Sponsoren frei gewordener
Platz wurde von der Firma Böllhoff eingenommen. Die finanzielle
Situation des Kulturamts hat sich dadurch stabilisiert.
Ich danke allen beteiligten Partnern und unseren Förderern
für Ihre Unterstützung, insbesondere auch den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern des Kulturamts für die gute Zusammenarbeit.
Ihre
Brigitte Brand
Leiterin Kulturamt Bielefeld |