»Nichts gibt so sehr ein Gefühl der Unendlichkeit als die Dummheit«
Klang und Poesie im Raum der Stille

Ödön von Horváth 80.Todestag

»Nichts gibt so sehr ein Gefühl der Unendlichkeit als die Dummheit«

Am 1. Juni jährt sich der Todestag des Schriftstellers und Dramatikers Ödön von Horváth zum 80. Mal. Der Sohn eines ungarischen Diplomatenehepaares, geboren 1901 in Rijeka, bezeichnete es als großen Vorteil keine Heimat gehabt zu haben. Seine Volksstücke – Geschichten aus dem Wiener Wald, Italienische Nacht, Kasimir und Karoline, – machten ebenso Furore wie seine Romane »Jugend ohne Gott« und »Der ewige Spießer«. Die Nationalsozialisten beendeten zwar seine Karriere in Deutschland, doch auch im Exil hatte er Erfolg. Sein plötzlicher Tod in Paris – ein Gewittersturm knickt auf den Champs Elysées, einen Ast, der Horváth tötet - könnte die Regieanweisung aus einem seiner Dramen sein. Ulrich Schmidt zeigt einen Menschen, der alles war, bloß kein ›ewiger Spießer‹.

Ulrich Schmidt: Konzept und Moderation

Georg Luibl und Heidemarie Bhatti-Küppers: Rezitation, Musik

Kartenvorverkauf gegebenenfalls (wenn nicht anders vermerkt) an den bekannten Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

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