»Von der langsamen Zeit«
©Maria Frodl
Mittwochskonzert Musikkulturen

Federspiel

»Von der langsamen Zeit«

Weihnachten naht: jene Zeit des Jahres, in der vereinzelte Schneeflocken den öffentlichen Verkehr lahmlegen, Alu-Nikoläuse von jedem Regal grinsen und sich eine Punschwolke über das Land legt. Dies ist jene Zeit, in der sich alles auf angenehme Art langsamer und leiser anfühlt.

Und so lehnt sich auch Federspiel ein wenig zurück und übt sich in saisonaler Entschleunigung. Der gemischte Bläsersatz interpretiert in seinem Programm »Von der langsamen Zeit« Weihnachts- und Winterstücke aus verschiedensten Traditionen, ohne dabei moderne Klangexperimente zu vernachlässigen. Von hiesigen Turmbläser-Klassikern über selten gehörte Volkslieder bis zu »villancicos navideños«, den volkstümlichen spanischen Weihnachtsliedern, eignen sich die jungen Musiker alles mit ›spritzig-eleganter‹ Spielfreude und unaufdringlicher Virtuosität an. Stellenweise geht’s dabei auch durchaus flotter zu, reine Besinnlichkeit führt schließlich zur Besinnungslosigkeit. Federspiel „tischt mit viel Humor und feiner Ironie alpenländische Volksmusik, vermischt mit Weltmusik und altösterreichischen Klängen im Ländler- und Walzertakt auf. Zither und Spieluhr ergänzen die Bläsertöne, während der Synthesizer frischen Wind zufächert“, so die Jury der deutschen Schallplattenkritik. Das Septett gewann im Januar 2017 den Preis in den Kategorien Grenzgänge und traditionelle ethnische Musik.


Ayac Iuan Jimenez-Salvador: Trompete, Flügelhorn, Gesang | Frédéric Alvarado-Dupuy: Gesang, Klarinette | Matthias Werner: Posaune, Gesang | Philip Haas: Trompete, Flügelhorn, Gesang | Roland Eitzinger: Tuba, Gesang | Simon Zöchbauer: Trompete, Zither, Gesang | Thomas Winalek: Posaune, Basstrompete, Gesang


[BI-Pass 1,- AK + Kulturöffner]

Kartenvorverkauf gegebenenfalls (wenn nicht anders vermerkt) an den bekannten Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information im Neuen Rathaus, Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, KONTicket

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