Juli
18| Sonntag
20.30 Uhr
Eröffnungsveranstaltung Theaterlabor (Dürkopp) Tor 6
VVK: Tourist-Information
Tel. 0521 / 51 69 99
NW, Tel. 01803 / 32 23 99
[Eintritt: VVK 12,- bis 16,-
AK 14,- bis 18,-
Bi-Pass (nur AK) 1,- /
Workshop-Teilnehmende:
10,- bis 12,-]
Budapest Dance Theatre Flabbergast, Choreographer-Confessions, Bolero
Das weit über die Grenzen Ungarns bekannte Tanztheater Budapest
wird das Jubiläumsprogramm des Tanzfestivals eröffnen.
Der Choreograph Béla Földi übernahm im Jahr 1991
die Künstlerische Leitung dieses Ensembles und entwickelte
es zu einer der führenden Kompanien in Ungarn. In Bielefeld
wird es mit drei je ca. 20-minütigen Stücken zu Gast sein.
„Flabbergast" ist ein buntes und dynamisches Stück
des Choreographen Gustavo Ramírez Sansano, in dem humorvolle
archetypische Charaktere in einer Episode vorgestellt werden. Es
tauchen verschiedene Figuren auf, die durch spanische Filme der
50er und 60er Jahre inspiriert sind.
In „Choreographer-Confessions" stellen sich gleich mehrere
Choreographen mit kurzen Stücken vor. Sie „sprechen"
über ihr tägliches Leben und über ihre Gedanken,
die sie heute am Anfang des 21. Jahrhunderts bewegen.
Ein „Bolero" beschließt den Abend. Der Choreograph
Raza Hammadi erarbeitete eine sehr impulsive Variation nach der
berühmten Musik von Maurice Ravel. Es tanzen die Tänzerinnen
und Tänzer des Budapest Dance Theatre.
Juli 21
| Mittwoch
20.30 Uhr Rathausplatz
Open-Air-Performance
[Eintritt frei]
The Symptoms You Trash! - big cleaning in the big outdoors,
with a big scum band
Erstmals präsentiert das Tanzfestival Bielefeld eine Tanzperformance
für den öffentlichen Raum. Das Stück konzentriert
sich auf das Thema der Verschwendung als unwillkommenes Nebenprodukt
unserer Konsumgesellschaft. Mit Elementen aus Tanz, Musik und Pantomime
präsentiert die Straßenperformance einen ironischen Blick
auf ein akutes, gesellschaftlich nur scheinbar gelöstes Problem
und entlarvt auf urkomische Weise eine Reihe unglaublicher Gewohnheiten.
Réka Szabó: Choreographie | Ákos Dózsa,
Rita Góbi, István Göz, László
Kövesdi, Dániel Szász, Zsófi a Tamara
Vadas: Tanz
Juli 22|
Donnerstag
20.30 Uhr Theaterlabor (Dürkopp) Tor 6
VVK:Tourist-Information
Tel. 0521 / 51 69 99
NW, Tel. 01803 / 32 23 99
[Eintritt: VVK 10,- bis 14,-
AK 12,- bis 16,-
Bi-Pass (nur AK) 1,- /
Workshop-Teilnehmende:
10,- bis 12,-]
The Symptoms Nothing there - do dreams go to sleep during
the day?
In diesem Stück wird eine Live-Videotechnologie eingesetzt,
die auf die Position des Körpers im Raum, ebenso wie auf seine
Bewegung, seine Form, Richtung und Dynamik reagiert. Die Bewegungen
der sechs Tänzer werden dadurch umgewandelt in Zeichen ihrer
Fantasien und Ängste, ihr Beziehungsnetz in ein bewegliches
abstraktes Gemälde.
Réka Szabó: Choreographie | Ákos Dózsa,
Rita Góbi, Andrea Nagy, Dániel Szász, Zsófi
a Tamara Vadas, Imre Vass: Tanz | Albert Márkos: Musik
| Attila Szirtes: Licht | Fruzsina Nagy: Kostüme
Juli 24
| Samstag
20.30 Uhr Rathausplatz
Bei schlechtem Wetter
findet die Veranstaltung
im Ratssaal des
Neuen Rathauses statt
[Eintritt frei]
Tanzfestival-Party Openair
Musik, Tanz und frische Luft - Die Tanzfestival-Party auf dem Rathausplatz
bietet allen Besuchern Spaß und Bewegung. Die Workshop- Teilnehmerinnen
und -Teilnehmer der ersten Woche präsentieren Ergebnisse ihres
Tanztrainings und laden zum Mitmachen ein. Anschließend legen
unsere DJ's zum Tanzen auf.
Juli 26
| Montag
20.30 Uhr Theaterlabor (Dürkopp) Tor 6
VVK: Tourist-Information
Tel. 0521 / 51 69 99
NW, Tel. 01803 / 32 23 99
[Eintritt: VVK 8,- bis 12,-
AK 10,- bis 14,-
Bi-Pass 1,- (nur AK) /
Workshop-Teilnehmende:
8,- bis 10,-]
Ferenc Fehér Company Orpheus marathon - on the throne of the electric
chair
Der in Budapest ansässige Tänzer und Choreograph Ferenc
Fehér gehört zweifellos zu den jungen Wilden der ungarischen
Tanzszene, die vehement und zu Recht auf das internationale Tanzparkett
drängen. Er kommt vom Streetdance (Electric Boogie, HipHop)
und hat einen ganz eigenen, unverwechselbaren Tanzstil entwickelt.
Als einer der wenigen Protagonisten der ungarischen Tanzszene gelingt
Fehér eine spannende Verbindung zwischen Streetdance- und
Material Arts-Elementen mit traditionellen Tanzzitaten. Er hat viele
nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.
Ferenc
Fehér: Choreographie | Ferenc Fehér, Judit Simon:
Tanz | Ferenc Fehér: Musik und Video | Gabi Bánki:
Licht
Juli 29
| Mittwoch
20.30 Uhr Theaterlabor (Dürkopp) Tor 6
VVK: Tourist-Information
Tel. 0521 / 51 69 99
NW, Tel. 01803 / 32 23 99
[Eintritt: VVK 12,- bis 16,-
AK 14,- bis 18,-
Bi-Pass (nur AK) 1,- /
Workshop-Teilnehmende:
10,- bis 12,-]
Pál Frenák Company InTimE
In dem an manchen Stellen durchaus etwas freizügigen Stück
wechseln die Tänzer des Öfteren ihre Rollen. Entweder
beobachten sie sich gegenseitig aus einer gewissen Distanz oder
nehmen direkt Teil am täglichen Kampf der Beziehungen und des
Begehrens. Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach der Wahrhaftigkeit
der Liebe und der Körper sowie - unmittelbar damit zusammenhängend
- nach der Verletzbarkeit der Liebenden.
Pál Frenák: Choreographie | Viktoria Kolozsi, Nelson
Reguera, Lisa Kostur, Emese Janter, Zoltan Fekete, Balázs
Czéh: Tanz | Gilles Gauvin: Musik | János Marton:
Licht | Attila Hajas: Ton | Gergely Szabó: Kostüme
| Péter Molnár: Bühne
Tanzfestival Bielefeld | Finale
Abschlusspräsentation der Teilnehmenden
und Lehrenden
Teilnehmende unter der Leitung der Dozenten der Tanzworkshops, die
zwei Wochen lang die Säle der Rudolf-Oetker-Halle belebt haben,
zeigen beeindruckende Performances - von Klassischem Ballett bis
Hip Hop. Zum furiosen Finale des Tanzfestivals präsentieren
die Kursteilnehmer unter Anleitung ihrer Dozenten Ausschnitte ihres
frisch erlernten Könnens. Schon zu Beginn des Abends wird den
Jüngsten, die wieder aus einem erweiterten Angebot aus Afrikanischem
Tanz über Hip Hop bis zum Modern Jazz auswählen konnten,
jubelnder Applaus sicher sein. Wenn dann die knisternde Leidenschaft
des Flamenco, die körperbetonte Sprache des Modern Dance, die
indische Lebensfreude des Bollywood-Tanzes oder die erdverbundenen,
urwüchsigen Rhythmen der afrikanischen Trommeln mit der Energie
des Afrikanischen Tanzes verschmelzen, erreicht die Stimmung ihren
Höhepunkt.