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MITTWOCHSKONZERT MUSIKKULTUREN


Oktober 19 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,– ]

Exprompt

Exprompt | Virtuose
Klangkunst aus Russland

Bajan, Domra und Balalaikas – mit traditionellen Instrumenten und unbändiger Spielleidenschaft entfaltet das Quartett Exprompt aus Russisch-Karelien ein umwerfend virtuoses, dabei äußerst feinsinniges Ensemblespiel voller solistischer Glanzlichter.
Seit 16 Jahren gemeinsam auf der Bühne, verstehen sich die vier Absolventen des Konservatoriums ihrer Heimatstadt Petrosavodsk auf Wimpernschlag. Ihr Repertoire geht weit über die große Tradition russischer Volksmusik hinaus. Getragen von zauberhaften ensembleeigenen Bearbeitungen erklingen neo-klassische Kompositionen eines Alfred Schnittke wie Tangos von Astor Piazzolla, Swing von Django Reinhardt oder Musiken von Mozart und Rossini.

Olga Kleshchenko: Domra | Alexej Kleshchenko: Balalaika | Michail Totskij: Bajan | Ewgenij Tarasenko: Kontrabass-Balalaika

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

www.exprompt.ru
 
November 16 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,– ]

Feo Gasy

Feo Gasy
Musik aus Madagaskar

„Feo Gasy“ bedeutet „madegassische Stimmen“. Sie gehören Musikern aus dem zentralen Hochland der großen Insel im Indischen Ozean. Gegründet wurde Feo Gasy 1995 von dem Sänger und Gitarristen Erick Manana, der selbst seit 30 Jahren in Frankreich lebt, aber gerade deshalb sich das Ziel gesetzt hat, die Musik seiner Heimatregion lebendig zu erhalten und bekannt zu machen. Er schaffte es, für sein Projekt nicht nur die besten Musiker aus unterschiedlichen Traditionen des Hochlandes zu gewinnen, sondern sogar Rakoto Frah, den Meister der Flöte Sodina – in Madagaskar eine nationale Legende.
Die Gruppe feierte auch in Europa große Erfolge. Vor zehn Jahren starb Rakoto Frah – Anlass, sein Vermächtnis wieder aufzunehmen und die Lieder der „Merina“, der madegassischen Hochland-Bewohner zu singen. Leider ist diese Theaterkunst-Tradition heutzutage fast erloschen. Zum Begleitinstrumentarium gehören u. a. besonders gestimmte Gitarren und die Bambus-Röhren-Zither Valiha.

Kolibera (Jean Colbert Ranaivoharison): Gitarre | Fafa (Famantanantsoa Rajaonarison): Gesang | Benny (François Daniel Rabenirainy): Gesang | Bariliva (Bariliva Rasoavatsara): Valiha, Gesang | Nini (Jean Colbert Ranaivonirina): Gitarre, Bassgitarre, Gesang | Erick Manana: Gitarre, Gesang

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

 
Dezember 14 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,–]

Cyminology

Cyminology
Persische Poesie jazzfarben

Kammermusikalische Improvisation und persische Lyrik – Ost und West, Alt und Neu in bruchloser Synthese. In den Kompositionen der Berlinerin Cymin Samawatie schmelzen impressionistische Klangfarben am rauen Profil von zeitgenössischem Jazz. Ihre Texte sind beeinflusst von den großen persischen Dichtern Hafis, Rumi, Khayyam und von der aktuellen Lage im Iran. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheut das Quartett Ausflüge zu Rock und Pop keineswegs.
Cyminology ist 2011 einer der Preisträger der „Creole“, des Bundeswettbewerbs für Weltmusik aus Deutschland.

Cymin Samawatie: Gesang | Benedikt Jahnel: Piano ; Ralf Schwarz: Bass | Ketan Bhatti: Schlagzeug

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

www.cyminology.de

   
Januar 18 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,–]

Priyanka Mallik

Priyanka Mallik: Indische Vokalmusik

Priyanka Mallik ist ein junger Stern am Himmel der klassischen hindustanischen Musik. Das samtweiche Timbre ihrer Stimme, verbunden mit meisterhafter Technik, bezaubert weltweit das Publikum. Ihr Vater, der Sänger Pt. Premkumar Mallik, unterrichtet sie seit ihrer frühen Kindheit. Auch ihr Großvater, der 2003 verstorbene Sänger Pt. Vidur Mallik, war ihr Lehrer.
Die heute 25-Jährige hat zahlreiche Stipendien und nationale Musikwettbewerbe gewonnen und ihr Studium an der Musikhochschule im indischen Allahabad mit einem Master abgeschlossen. Sie beherrscht alle klassischen Gesangsstile Nordindiens – Dhrupad/Dhammar, Khayal, Thumri und Bhajans. Und sie fasziniert mit ihrer schier unerschöpflichen Energie und künstlerischen Intensität.

Priyanka Mallik: Gesang, Tanbura | Prashant Mallik: Tabla; Premkumar Mallik: Harmonium | Lisa Fehrenbach: Tanpura

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

   
Februar 15 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,–]

Suden Aika

Suden Aika
Runolaulu aus Finnland

Inspiriert von alter Volkspoesie, schöpfen die vier an der Sibelius-Akademie in Helsinki ausgebildeten Sängerinnen tief aus der finnischen Mythologie. Dabei vereinen sie Vokal-Traditionen der finno-ugrischen Völker Kareliens und Russlands mit zeitgenössischer Chor-Kunst zu sphärisch-dichtem Gesang, gelegentlich begleitet von der Moraharpa und der zitherähnlichen Kantele sowie Flöte und Perkussion.
Über sich selbst sagen sie: „Wir singen im Stil des ,Runolaulu‘, was ,Gedichtgesang‘ bedeutet. Diese Tradition lieben und achten wir. Unseren Sound entdecken wir gemeinsam durch Improvisation und Begegnung über die Stimme. Der wichtigste Aspekt in unserer Arbeitsweise ist, sich ganz in die Musik hineinzubegeben. ,Suden Aika‘ heißt ,Zeit der Wölfe‘. Der Wolf steht bei uns für Freiheit, Wahrheit und etwas Wildes.“

Liisa Matveinen: Gesang, Kantele; Veera Voima: Gesang, Kantele, Moraharpa; Katariina Airas: Gesang; Nora Vaura: Gesang, Flöte, Udu

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

www.sudenaika.com

   
März 14 | Mittwoch
20.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
VVK: Tourist-Information
Tel. 05 21 / 51 69 99
[Eintritt: 5,– / erm. 3,–
BI-Pass nur AK 1,–]

Grupo de Fado, Foto: Herbert Labenskil

Grupo de Fado & Ala Aurea Lagrimas de saudade

Was charakterisiert die portugiesische Mentalität mehr als das kaum zu übersetzende Wort „saudade“, das im Fado seinen musikalischen Ausdruck fand? Dieses Lebensgefühl entstand schon weit vor der Musik des Fado, nämlich zur Zeit der Renaissance. Der Fado-Sänger Ricardo Ribeiro aus Lissabon gehört zur jungen Generation jener Fadistas, die den alten Regeln ihres Metiers treu bleiben. Er knüpft damit an die Tradition der mittelalterlichen Trobadore an und „findet“ in den Modi des Fado die Melodien für seine Gedichte. Den portugiesischen Wurzeln des „Findens“ spürt die Kölner Sängerin Maria Jonas mit den „Cantigas de amigo“ des Martin Codax (aus dem 13. Jh.) nach. Gemeinsam widmen beide Sänger mit ihren Gruppen den zweiten Teil des Konzertes dem auch heute noch hoch verehrten Nationaldichter der Renaissance Luís de Camões (1524 – 1580).

Ricardo Ribeiro: Gesang | Pedro de Castro: Guitarra portuguesa; Jaime Santos: Viola de Fado | Maria Jonas: Gesang; Susanne Ansorg: Fidel | Fabio Accurso: Laute

In Zusammenarbeit mit WDR 3. Das Konzert wird live übertragen.

www.maria-jonas.de/de/alaaurea