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KULTUR SPEZIAL


Oktober 13 | Donnerstag
19.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
[Eintritt frei!]

Picasso am Montmarte, Place de Ravignan, um 1904. Paris, Musee Picasso. © bpk /RMN

Picasso 1905 in Paris: Montmartre, Zirkus, Kino
Vortrag von Christiane Heuwinkel und David Riedel mit Filmbeispielen

Picassos Leben im Jahr 1905 spielt sich vor allem im Pariser Viertel Montmartre ab. Hier lernt er seine neuen Künstlerfreunde, Geliebten und auch Kunsthändler und -sammler kennen. Hier geht er in den Zirkus Médrano, dessen Clowns und Zirkusreiterinnen sein Werk nach den melancholischen, armen und auch kranken Figuren der „Blauen Periode“ bestimmten. Im „Bateau Lavoir“ lebt und arbeitet er mit größter Intensität und erreicht mit 25 Jahren erste öffentliche Anerkennung.
Wie er gelebt hat, welche Künstlervorbilder er hatte, und mit wem er freundschaftlich verkehrte stellt David Riedel, Assistenzkurator der Kunsthalle Bielefeld vor. Dass Picasso neben dem Zirkus auch das frühe Kino wahrnimmt und wie es sich in seinem Werk widerspiegelt, thematisiert seine Kollegin Christiane Heuwinkel. Bereits im Jahr 1896, nach der Erfindung des Kinos, hatte Picasso in Barcelona erste Kinoerfahrungen gemacht. Erleben Sie Picasso 1905 in Paris!

In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bielefeld

 
März 27 | Dienstag
19.00 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Reservierung empfohlen:
Tel. 05 21 / 51 85 37
[Eintritt, inkl. Snacks: 16,–
erm. 13,– / BI-Pass 8,–]

Nizza Thobi

Nizza Thobi: Ein Koffer spricht
Literarischer Liederabend mit kulinarischen Kleinigkeiten

Die Liedermacherin Nizza Thobi präsentiert vertonte Gedichte von Ilse Weber, Peter Ginz, Jehuda Amichai und anderen jüdischen Autoren. Das titelgebende Gedicht der mit ihrem Sohn in Auschwitz ermordeten Ilse Weber erzählt von dem Koffer „aus Frankfurt am Main“, der seinen Besitzer vermisst. Die charismatische Frau mit der außergewöhnlichen Stimme setzt auf Tiefgang, nicht auf Kommerz. An diesem Abend nimmt sie ihr Publikum mit auf eine aufwühlende Zeitreise. Begleitet wird die Sängerin und Gitarristin von Peter Wegele am Klavier und Niki Kampa an der Violine.
Nizza Thobi, 1947 in Jerusalem geboren, studierte klassische Gitarre in Jerusalem und tourte mit der israelischen Folkgruppe „Sabre Show“ durch die ganze Welt. 1972 startete sie ihre Solokarriere. Die Münchnerin war bei Fernseh- und Radiosendungen zu Gast und moderiert eine jüdische Kultursendung im Radio. „Wenn es darum geht, gegen Rassismus, für Frieden und wider das Vergessen zu kämpfen, ist Nizza Thobi zur Stelle“ schrieb die Süddeutsche Zeitung.

www.nizza-thobi.com