Theater und Schauspiel aus vollem Herzen zu machen ist eines der Hauptanliegen
des Bielefelder Alarm!Theaters. Als die Gründer Dietlind Budde und Harald Otto
Schmid vor 10 Jahren ihr künstlerisches Werk aus Italien an den Teutoburger Wald
verlegten, hegten sie den Wunsch, das mitgebrachte Feuer, die Wärme und die Farben
des Südens in szenischen Bildern sprechen zu lassen. Es etablierte sich ein lebendiges
Theater, reich an Kraft und Leidenschaft.
Das Alarm!Theater ist ein professionelles Theater mit einer wunderschönen
Spielstätte mit 200 Sitzplätzen im Westen von Bielefeld. Es wurde
1993 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum.
Das Alarm!Theater produziert jährlich 3–4 Schauspiele auf hohem
künstlerischen
Niveau für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Einzigartig in seiner Vielfältigkeit bietet das Alarm!Theater eine
große Spannbreite
im Programm: Bezauberndes Kindertheater zur Weihnachtszeit, humorvolles Jugendtheater
zu aktuellen Themen, sensationelles Open-Air-Theater mit spektakulären Effekten,
Musiktheater... u.v.m.
Überregional bekannt geworden ist das Alarm!Theater durch seine aufsehenerregenden
Inszenierungen mit großen Gruppen von Jugendlichen z.B. zur Sucht und Gewaltprävention.
Anerkannt durch seine bezaubernden Bilder und seine Liebe zum Detail begeistern
die Schauspiele des Alarm!Theaters landesweit. Das Alarm!Theater inszeniert
an besonderen Orten, z.B. auf der Str., im Gefängnis, in Psychiatrien, in Schulen.
Schulung von Jugendlichen ist im Alarm!Theater Programm. 2003 wurde die »Junge
Bühne« des Alarm!Theaters gegründet und brillierte mit der Inszenierung »Creeps« .
Das Alarm!Theater unterrichtet kontinuierlich junge Menschen in allen Bereichen
des Theaters und schafft ein Forum für Nachwuchstalente.
Das Alarm!Theater bietet neben seinen Inszenierungen noch vieles mehr: Theater
in Schulen, Fortbildungen, Unterricht, Workshops und Auftragsproduktionen.
Fortlaufend sind auch Gastspiele verschiedener Gruppen und Künstler im Theater
zu sehen.
Sein 10-jähriges Jubiläum feiert das Alarm!Theater über das ganze Jahr mit
verschiedenen Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Bielefeld. Spieltermine
sind auf
unserer Internetseite zu finden.
Familientradition und neue Wege: Im Sommer 2002 feierten wir unser 10-jähriges
Bestehen.
Eigentlich war Dagmar Selje das Puppenspiel schon in die Wiege gelegt: Ihr Vater,
der Bielefelder Puppenspieler Helmut Selje, hatte von Anfang an Privat- und Berufsleben
so eng miteinander verknüpft, dass Dagmar Selje zwischen all den Puppen, der
Bühne und den Aufführungen aufwuchs.
Familientradition und neue Wege: Im Sommer 2002 feierten wir unser
10-jähriges Bestehen.
Eigentlich war Dagmar Selje das Puppenspiel schon in die Wiege gelegt:
Ihr Vater, der Bielefelder Puppenspieler Helmut Selje, hatte von
Anfang an Privat- und Berufsleben
so eng miteinander verknüpft, dass Dagmar Selje zwischen all den Puppen, der
Bühne und den Aufführungen aufwuchs.
So gründete sie 1986, parallel zum Magisterstudium, mit Gilbert Bender die erste
eigene Bühne, das »Türrahmentheater« und trat erstmals unabhängig vom Vater auf.
Sechs Jahre danach eröffnete sie im Weserbergland ihre erste Handpuppenbühne,
die »Schaumburger Puppenspiele«.
Am 31. März 1995 starb ihr Vater und sie begann in Absprache mit der Stadt Bielefeld
in der festen Spielstätte »Zentrum Bielefelder Puppenspiele« als »Dagmar Selje
Puppenspiele« ihre nun offizielle Bielefelder Laufbahn. Mit ihrem Ensemble bietet
sie im 14-tägigen Rhythmus in dem Theater an der Ravensberger Str. mit 154
Plätzen den kleinen und großen Bielefeldern und vielen Gästen aus der Region
ein umfangreiches Programm.
In der übrigen Zeit des Jahres ist sie mit ihrer mobilen Bühne in ganz Deutschland
unterwegs: Man trifft sie zu Gast bei Kulturämtern, Gemeindefesten, auf großen
Stadtfesten oder auch in Kindergärten und Schulen.
Das Repertoire reicht von der Bearbeitung klassischer, wie auch zeitgenössischer
Kinderliteratur, über Märcheninszenierungen, das traditionelle Kaspertheater,
bis hin zu modernem Improvisations- und Mitmachtheater.
Die Niekamp Theater Company wurde 1980 als Poetisches Puppentheater von
Thomas Niekamp gegründet. Das Geheimnis des bisherigen Erfolges liegt
bei allen Inszenierungen an der Dramaturgie durch Gastregisseure, aufwendigen
und das Publikum verzaubernden Bühnenbildern, kostbaren, handgefertigten
Puppen und einer individuellen musikalen Begleitung. Dabei legt das Ensemble
besonderen Wert auf eine kindgerechte Bearbeitung.
Das Forum für Kreativität und Kommunikation e. V. ist ein 1989 gegründetes theaterpädagogisches
Zentrum(TPZ) mit 80 Mitgliedern, einem dreiköpfigen Team und vielen GastreferentInnen.
Es hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in ihren Lebenszusammenhängen zuermutigen,
sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln authentisch auszudrücken.
Neben der eigenen künstlerischen Arbeit des Forum-Teams bieten Martin
Neumann, Diemut Döninghaus und Norbert Diekhake ein Seminarprogramm
im Bereich Theater, Tanz, Körper und Bewegung an. Darüber hinaus werden
Tanz- und Theaterprojekte mit Allgemeininteressierten, Kindern, Jugendlichen,
(nicht-) behinderten Menschen, MitarbeiterInnen und BewohnerInnen von
psychiatrischen u.a. Institutionen durchgeführt. Jährlich werden
neue professionelle Theaterproduktionen vorgestellt, die sich besonderer
gesellschaftlicher Themen annehmen.
Individuelle Trainings in Schauspiel, Ausdruck, Bewegungsanalyse
sowie berufsbegleitende Fortbildungen themenspezifische Seminarangebote
für Fachkräfte aus der Sozial-,
Kultur- und Bildungsarbeit sind weitere Angebote. Das FORUM führt Projekte für
SchülerInnen und LehrerInnen an Schulen durch, vermittelt ReferentInnen für
Projekte vor Ort, organisiert kulturelle Veranstaltungen und internationale
Theaterprojekte.
Das FORUM ist Mitglied in folgenden Organisationen: Bundesverband Theaterpädagogik
(BUT), DPWV, Förderverein für soziale Arbeit Bielefeld e. V.
Der Verein kooperiert u.a. mit der Abteilung Sport und Kultur Eckardtsheim
der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Bielefeld, Kultur- und Jugendämtern,
dem Paritätischen Bildungswerk, dem Bundesverband Theaterpädagogik e. V. , sowie
mit ReferentInnen wie Marie-Paule Marthe vom »Roy Hart Theater«, Rusty Lester,
Sten Rudstrøm und vielen anderen.
Die behinderten- und nichtbehinderten, psychiatrie(un)erfahrenen DarstellerInnen
der Tourneetheatergruppe »Götterspeise« touren seit vielen Jahren erfolgreich
in Deutschland (siehe auch www.eucrea.de).
Im Bundesverband Theaterpädagogik e. V. ist das FORUM im Ausschuss »Theaterpädagogische
Zentren« vertreten. Es organisiert gemeinsam mit dem Trotz-Alledem-Theater die ›Nachtreise‹ der
Freien Theater 2003.
• Bühne und Sitzreihen sind von Anfang an beweglich und mobil: Keine festen Stuhlreihen,
keine Guckkastenbühne, kein Stadttheater. Nur das erlaubt es, immer wieder neue
Formen des Theaters auszuprobieren. Es lebt durch die Nähe, den direkten Kontakt
zum Publikum in einem kleinen Raum mit höchstens 99 Plätzen, durch den Charme
der gegenseitigen Anteilnahme.
Kein Stück ist wie das andere. Theater ist nichts, woran man sich
halten kann. Aktuelle schwierige und anarchische Stücke, Wagnisse,
nichts für den Abiturstoff, gehören zum Spielplan, der sich den neuen
Dramatikern verschrieben hat. Um die Kassen zu füllen auch mal Konventionelles,
Boulevard, sogar Operette und Musical, manchmal auch hoch philosophisches
Theater, aber immer gegen den Strich gespielt, insgesamt 60 Produktionen
in 25 Jahren.
Den festen Stamm bilden ca. 15 Schauspieler, Sänger und Musiker mit und ohne
Diplom; auch Laien und Anfängern, die sich mit dem Theater kaputt machen wollen,
wird eine Spielmöglichkeit gegeben. Altgediente Dramaturgen und Regisseure suchen
ab und an hier ein Betätigungsfeld – meistens in Nebenbeschäftigung ohne Ein-
und Auskommen – oder wild gewordene Theaterenthusiasten, oft Spätberufene, insgesamt
eine mobile Gesellschaft, keine Eingeschworenen. Zugang immer erwünscht.
Seit 25 Jahren eine stattliche Sammlung von neuem Theater, aber auch ein dauernder
Kampf um Spielstätten und Zuschüsse, gegen die Einsparpolitik und auch gegen
die Abrissbirne, von der wir in unserem Haus, der WaldemarStr., schon bedroht
waren.
Wir werden weiter Theater machen. Der Erfolg, der sich in den Besucherzahlen,
in Anteilnahme, Anregungen und Kritik ausdrückt, bestärkt uns darin. Wir wollen
weiterhin neue Stücke, neue Spielformen, neue Antworten entdecken. Wie wir uns
selbst immer wieder an Stücken begeistern, das wollen wir auch weitergeben.
Das Theaterlabor
ist ein freies Ensembletheater mit eigener Spielstätte
in Bielefeld, das als Produzent von Theaterinszenierungen und Theaterfestivals,
als Gastspiel- und Tourneetheater sowie als Veranstalter von Gastspielen,
Events und Festivals in der eigenen Spielstätte tätig ist.
2008 wurde das Theaterlabor 25 Jahre alt.
Der Name Theaterlabor
ist Programm. Seit seiner Gründung 1983 durch den künstlerischen
Leiter Siegmar Schröder versammelten sich unter diesem Namen
Theaterbegeisterte, um das Theater in seinen vielfältigen Möglichkeiten
zu erleben und zu erforschen. Es entstand zunächst das Theaterlabor-Ensemble. Das Theaterlabor-Ensemble
sieht sich als Forschergruppe in der Welt der Darstellenden
Künste. Es sucht in seiner künstlerischen Arbeit immer
wieder die Reibung mit der bildenden Kunst, die Begegnung mit der
Musik oder die Konfrontation mit dem Genre Tanz und lässt sich
von Literatur, Ausstellungen und besonderen Orten für neue
Stücke inspirieren. Das Publikum auf der Straße ist für
das Theaterlabor genau so wichtig wie das internationale Publikum
auf seinen zahlreichen Tourneen. Durch seine Koproduktionen und
die Vernetzung mit seinen Festivals hat das Theaterlabor internationales
Renommee erworben.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich daneben weitere Arbeitsfelder.
Da ist in erster Linie das Festival 360°,
das seit 1992 zunächst in unregelmäßigen Abständen,
seit 2003 aber als regelmäßig statt findendes internationales
Theaterfestival etabliert ist.
Die Spielstätte im Tor 6 versteht
sich als Künstlerhaus. Es will Spiel-, Produktions- und Kommunikationsort
sein für regionale, nationale und internationale Künstler
verschiedener Disziplinen. Wir bieten experimentelles Theater sowie
modernen Tanz, Tanztheater und Tanz-Performance, ergänzt durch
Musik, Literatur, Film und Bildende Kunst. Das Haus hält sowohl
Produktionsmöglichkeiten (Proberäume, Werkstätten,
Lager) als auch Präsentationsmöglichkeiten (Theatersaal,
Studiobühnen, Foyer) bereit.
20 Jahre Raum für künstlerische Entfaltung. Die Theaterwerkstatt Bethel gibt
Menschen, die in Bethel wohnen, lernen, arbeiten, behandelt werden oder zu Gast
sind , Raum und fachliche Unterstützung für ihre Theaterarbeit. In ihr werden
gestalterische Initiativen von Menschen, die ihrer Phantasie und Welterfahrung
Ausdruck verleihen und auf diesem Wege ins öffentliche Leben einbringen möchten,
gefördert. Die Theaterarbeit wird als Reflexion und Gestaltung des Lebens und
als Auseinandersetzung mit der umgebenden Kultur verstanden.
Die Theaterwerkstatt Bethel, 1983 von der Theaterpädagogin Else Natalie
Warns gegründet, wird seit 1994 von dem Theatermacher Matthias Gräßlin
geleitet.
Mit der Erarbeitung von öffentlichen und teilöffentlichen Aufführungen bildet
die heaterwerkstatt Bethel eine Schnitt-stelle für das kulturelle Leben in der
Ortschaft Bethel und regionalen bzw. überregionalen Gemeinwesen. In der Alten
Klempnerei, der Heimat der Theaterwerkstatt Bethel, kommen Mitwirkende verschiedener
Lebensbereiche zusammen. Alte und junge, lernende und lehrende, behinderte und
nichtbehinderte, kranke und behandelnde, professionelle und in ihrer Freizeit
agierende, deutsche und ausländische Künstlerinnen und Künstler verschiedener
Sparten. Dabei wird mit Einrichtungen inner- und außerhalb Bethels so zusammengearbeitet,
dass dies zum vielfältigen Austausch von Menschen verschiedener Fachrichtungen
führt.
Das VOLXTHEATER der Theaterwerkstatt Bethel vereint Künstlerinnen und Künstler
aus allen Lebensbereichen Bethels. Die Aufführungen finden generell in einem
professionell ausgestatteten Rahmen statt und bilden ein Volxtheater, das einerseits
dem Zu-sammenwirken von KünstlerInnen aus verschiedenen Lebenszusammenhängen,
andererseits dem der Arbeit innewohnenden experimentellen und zeitbezogenen Charakter
gerecht wird. So kann das lokale und überregionale Publikum nach Stücken wie »Der
perfekte Mensch«, »Narrenschiff« oder »Sisyphos« erneut eine eigenwillige und
begeisternde Inszenierung erwarten.
Das Team der Theaterwerkstatt Bethel befasst sich seit 1996 mit den speziellen
Anforderungen im Zusammenspiel von schwer geistigbehinderten und nichtbehinderten
KünstlerInnen. Anlässlich der Aktion Grundgesetz 1999 wurde in dem Experiment »Aus
dem Labyrinth ...« ein Konzept entwickelt, das als Projekt »Tanz, Theater und
Musik mit schwerstbehinderten KünstlerInnen« mit Unterstützung der Andreas-Gärtner-Stiftung
jährlich fortgeführt wurde und zu verschiedenen partiellen öffentlichen Auftritten
schwerstbehinderter DarstellerInnen in diversen Produktionen der Theaterwerkstatt
Bethel führte.
Das aktuelle Stück »Sisyphos – ein Versuch über die lange Weile« ist bundesweit
die erste Theaterproduktion, in der Menschen dieses Personenkreises im Mittelpunkt
stehen und die Gesamtkonzeption wesentlich mitbestimmt haben. Wie die Großproduktion »Narrenschiff – turbulentes
Theater nach Sebastian Brant« ist auch »Sisyphos bereits zu internationalen
Festivals eingeladen worden.
Mit der Hörspielproduktion »... della lingua perfetta« – Ricercar für Stimmen
und Streichquartett konnte der Kölner Komponist Bernhard König seine langjährigen
Erfahrungen, die er im Zusammenwirken mit der Akteuren der Theaterwerkstatt Bethel
gesammelt hat, selbst künstlerisch resümieren. Diese WDR-Produktion, die in Zusammenarbeit
mit dem renommierten Verdi Quartett und der Theaterwerkstatt Bethel entstand,
ist ein weiteres Beispiel für die Möglichkeiten der Vernetzung der darstellenden
Künste behinderter und nichtbehinderter Akteure.
Trotz-Alledem-Theater: Kurz und gut
In Bielefeld hat gutes Kinder- und Jugendtheater seit über zwanzig Jahren einen
Namen: Trotz-Alledem-Theater. Es wurde zu Beginn der achtziger Jahre gegründet
und ist eine der ältesten Freien Gruppen Bielefelds.
Zentrum und Ausgangspunkt der Arbeit des Trotz-Alledem-Theaters
ist die eigene Spielstätte im Herzen und über den Dächern Bielefelds: Ganz
oben in der FeilenStr. 4. Kinder- und Jugendtheater, Theaterworkshops,
ein eigener Jugendclub sowie Kabarett mit Heinz Flottmann und schräge
Samstagabend-Unterhaltung haben hier ein Zu-hause.
Acht feste Mitarbeiter und ein reger Schwarm guter Geister sorgen
für jährlich über
hundert Vorstellungen in der FeilenStr. 4 und ebenso viele Gastspiele im gesamten
Bundesgebiet. Qualität und Kontinuität brauchen und erhalten Förderung von
der Stadt Bielefeld und vom Land Nordrhein-Westfalen.
Das Trotz-Alledem-Theater ist Mitglied der Internationalen Vereinigung des
Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ) und der Kooperative Freier Theater
NRW. Trotz-Alle-dem-Theater: Das Bielefelder Kinder- und Jugendtheater
»Kinder brauchen Theater.« Das ist unsere Überzeugung und unsere tägliche Herausforderung.
Darum stellen wir ganzjährig einen vielseitigen Spielplan für Kinder und Jugendliche
bereit. Unsere Stücke wollen Kinder aller Altersklassen ermutigen, ihre Gefühle
ernst zu nehmen und neugierig das Leben zu erkunden. Die programmatische Vielfalt
des Kinderund Jugendtheaters lässt sich an unserem Spielplan ablesen. Bei uns
finden Sie Klassiker des Kindertheaters, Ensembleproduktionen, Mitspieltheater,
deutsche Erstaufführungen, Kinderliederprogramme und jede Menge Experimente.
Ergänzend zum eigenen Spielplan veranstalten wir Festivals für das Kinder-
und Jugendtheater.
Um die Kreativität der Kinder zu wecken und zu unterstützen führen wir regelmäßig
in den Schulferien Theaterkurse für Kinder und Jugendliche durch. Unser Jugendclub
Charlatan überzeugt jedes Jahr mit einer neuen Produktion. Und alle zwei Jahre
heißt es: »Kids on stage!« – Bielefelder Kinder- und Jugendtheatergruppen präsentieren
ihre Arbeit und bekommen ein Forum für den Erfahrungsaustausch. Trotz-Alledem-Theater:
Schräges Abendprogramm mit Heinz Flottmann
Zehn Jahre lang moderierte Heinz Flottmann vor ausverkauftem Haus »Ganz oben – der
Abend für schräge Unterhaltung« an jedem dritten Samstag im Monat.
Seit April 2003 präsentiert er nun seine neue Veranstaltung »ShOWL –...« zur
gleichen Zeit am gleichen Ort. Heinz Flottmann, Vetter Horst, die TAT-Familie
sowie illustre Gäste aus der Region laden Sie ein zu einem bunten Programm aus
Musik, Comedy, Kleinkunst und Nonsense in persönlicher Atmosphäre.
Wer dann noch nicht genug hat, kann Heinz Flottmanns prämierte Kleinkunst in
seinen Soloprogrammen genießen. Oder sich mit ihm auf seine legendären Stadtrundfahrten
begeben, um alles zu erfahren, was man unbedingt über Bielefeld wissen muss.
Theater für Kinder – Das Trotz-Alledem-Theater spielt von Anfang November bis
Weihnachten die Kinderstücke »He ihr da!«; »Die Kuh Rosmarie«, »Tine und die
Tortentante«, »Das Schätzchen der Piratin«; »Max«; »Jeda, der Schneemann«; »Die
zweite Prinzessin« in der Woche für Kindergärten und Schulen. Und außerdem bietet
das Trotz-Alledem-Theater an den Sonntagen Kindertheater und Lesungen für die
ganze Familie an.
Zum 100. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Murnau (1888 bis 1931) organisierte
die Stadt Bielefeld als Geburtsstadt von Murnau eine große Ausstellung über
sein Leben und Werk. Um die Erinnerung an ihn und an die Stummfilmzeit
insgesamt weiter wachzuhalten, gründeten 1988 Filmwissenschaftler
und Filminteressierte die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft
Aufgabe der Gesellschaft ist die Erhaltung, Erforschung und Verbreitung
des Stummfilms, insbesondere der Werke Murnaus. Die Murnau-Gesellschft
veranstaltet jährlich das Film&MusikFest .
Mit ihrer Arbeit will die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft auf
die Bedeutung des Stummfilms für die Entwicklung der Filmkunst verweisen.
Nicht zuletzt geht es um die Notwendigkeit, ein Kulturerbe im historischen
Gedächtnis der Menschheit publik zu machen.
Zu den konkreten Zielen der Murnau-Gesellschaft gehören u.a. der
Aufbau eines Archivs über Stummfilme, die Unterstützung der
aktuellen Filmkunst sowie die Erforschung und Förderung der regionalen
Filmkultur in Bielefeld.
Das Filmhaus Bielefeld e. V., Verein zur Förderung der Film-
und Medienkultur in Ostwestfalen-Lippe, wurde 1982 von unabhängigen
Film- und Videomachern der Region gegründet.
Der Verein hat weit über einhundert Mitglieder, die die Geräte
und Einrichtungen des Filmhauses zur Produktion nutzen und denen die Vereinsstruktur
zur Zusammenarbeit abseits der großen Filmmetropolen eine große
Hilfe ist. Darüber hinaus verfügt das Filmhaus seit 1985 über
ein hauseigenes Kino, das "Lichtwerk", das von Anfang an auch
für die Präsentation der hier ansässigen Filmschaffenden
zur Verfügung steht. Das Filmhaus Bielefeld ist Mitglied in der AG
Filmwerkstätten und Filmhäuser in NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft
lokale Medienarbeit NRW.
In der Filmwerkstatt stehen Geräte in verschiedenen Film- und Videostandards
zur Produktion und Nachbearbeitung zur Verfügung. Der Gerätepark
wird durch finanzielle Zuwendungen des Landes NRW und der Stadt Bielefeld
laufend auf einem modernen Niveau gehalten. Das Equipment wird fachgerecht
betreut und steht für Interessierte zur Ausleihe bereit. Darüber
hinaus bieten wir professionelle Hilfestellung rund ums Filmemachen durch
Beratungen, Seminare oder personelle Unterstützung.
Das Programmkino "Lichtwerk" wird vom Verein Filmhaus Bielefeld
e. V. betrieben. Es ist immer wieder Kooperationspartner verschiedener
Institutionen (Museen, Universität, Kulturamt, Initiativgruppen, Konsulate,
Gesellschaften etc.); hier werden regionale und internationale Filmschaffende
als Gäste präsentiert und in für die Region einmaliger Weise
mit dem filminteressierten Publikum in Kontakt gebracht. Das Programm wurde
mehrfach ausgezeichnet vom Bundesinnenminister und der Filmstiftung NRW.
Das "Lichtwerk" ist jährlich Schauplatz eines Kinderfilmfestes
und veranstaltet in unregelmäßiger Folge ein "Experimentalfilm-Festival" und
schwule Filmtage.
Das "Mondschein Kino" ist ein mobiles, professionell ausgestattetes
Kino, mit dem schwerpunktmäßig in OWL, aber auch im gesamten
Bundesgebiet Freiluftkinoveranstaltungen durchgeführt werden. Partner
bei diesen eindrucksvollen Nachtspektakeln sind lokale Kulturbüros,
Museen, Vereine, Fremdenverkehrsbüros, Firmen, Weiterbildungsinstitutionen
und Kinos. Seit 1998 ist das Filmhaus mit dem Mondscheinkino fester Partner
des Filmbüro NW bei der Reihe "Filmschauplätze".
Weitere Schwerpunkte des Vereins sind:
Film- und Videowettbewerbe, Festivals, Präsentation erweiterter
Medienkultur (Performances/Videoinstallationen etc.)
Als größte Bürgerinitiative für Kunst und Kultur in
Bielefeld engagiert sich der Kunstverein im Museum Waldhof für die
Vermittlung von zeitgenössischer, moderner und unkonventioneller Kunst
Als „Modell Waldhof" hat die Finanzierungsstruktur des Kunstvereins
im Waldhof in der Kunstszene inzwischen Schule gemacht, weil sich hier
kommunale, wirtschaftliche und private Interessen bündeln: Außer
einem Betriebskostenzuschuß von der Stadt Bielefeld für die
Erhaltung des historischen Adelshofes erwirtschaftet der Bielefelder Kunstverein
seinen Ausstellungsetat selbst, und zwar durch seine inzwischen gut 1.700
Mitglieder und durch seine Freunde und Förderer. Zur finanziellen
Stabilisierung des Engagements für zeitgenössische Kunst in zusehends
banaler werdenden Zeiten sind neue Mitglieder, Freunde und Förderer
jederzeit herzlich willkommen.
Der BBK ist die umfasssende Berufsorganisation der Bildenden Künstlerinnen
und Künstler in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist parteipolitisch
nicht gebunden und faßt bildende Künstlerinnen und Künstler
aller Richtungen zusammen, um ihre gemeinsamen Interessen wahrzunehmen.
Der BBK vertritt die kulturpolitischen, beruflichen, sozialen, rechtlichen
und wirtschaftlichen Interessen der Bildenden Künstlerinnen und
Künstler gegenüber Staat und Gesellschaft auf Bundes-, Landes-
und kommunaler Ebene. Sein Ziel ist es, die wirtschaftliche, künstlerische
und politische Unabhängigkeit der bildenden Künstler zu gewährleisten.
Diese beinhalten im Einzelnen:
die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen
die Ausbildung und Entwicklung des künstlerischen Nachwuchses zu fördern.
Auf kommunaler Ebene vertritt der Bezirksverband BBK-OWL die Interessen
der Künstlerinnen und Künstler aus Ostwestfalen-Lippe. Der
Bezirksverband hat derzeit 130 Mitglieder. Ein fünfköpfiger
Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung
aus.
Im Jahre 1973 wurden die Jungen Sinfoniker gegründet. Dieses
Orchester vereint begabte und engagierte Jugendliche aus Ostwestfalen-Lippe,
die
Freude an klassischer Musik haben.
Neben den traditionellen Konzerten in Bielefeld und anderen Städten
Ostwestfalens gehören auch Gastspiele bei internationalen Musikfestivals
zu den Aktivitäten des Orchesters.
Erfahrene Dirigenten und Dozenten aus Kulturorchestern der Region sorgen
für eine hohe musikalische Qualität.
Die zwischen 14 und 22 Jahre alten Musikerinen und Musiker spielen aus
Freude am gemeinsamen Musizieren oder sammeln erste Erfahrungen für
das Berufsziel Orchestermusiker. Die Jungen Sinfoniker dürfen zu Recht
froh und stolz sein, dass zahlreiche Solisten und Orchestermusiker heute
Mitglieder namenhafter großer Orchester sind. Die Jungen Sinfoniker
möchten sich durch neue Formen von Musikdarbietungen und durch Aufführungen
zu Unrecht "vergessener" Stücke oder stilistisch ungewöhnlicher
Werke von anderen Jugendorchestern absetzen. Eine Vielzahl von Uraufführungen
bezeugen dies eindrucksvoll.
Als Dachorganisation aller in Bielefeld ansässigern Chöre und
Musikvereine zählt der Stadtverband Laienmusik derzeit 106 Mitgliedsvereine.
Dazu zählen fünf Chöre des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes,
9 freie Chöre, 32 Kirchenchöre, 11 Orchester, 22 Bläsergruppen
und Posaunenchöre sowie 27 Chöre des Sängerkreises Ravensberg.
Der Stadtverband Laienmusik nimmt die Verteilung der Fördergelder
der Stadt Bielefeld an die Mitglieder des Verbandes vor. Die Summe der
Fördergelder setzt sich aus einem Grundbetrag und Mitteln für
durchgeführte Projekte zusammen. Bis zum 30. Juni können die
Leiter der Mitglieds-Chöre Anträge auf Förderungen einreichen, über
die dann im Dachverband entschieden wird.
Im März 1989 hat sich eine Gruppe von Leuten, denen im Bielefelder
Musikleben etwas fehlte, zu einem eingetragenen und als gemeinnützig
anerkannten Verein zusammengeschlossen, der COOPERATIVA NEUE MUSIK.
Dieser Verein hat z.Zt. rund 90 Mitglieder und konnte mit Hilfe verschiedenster
Institutionen wie Kulturamt Bielefeld, Regierungspräsidium Detmold,
Kultursekretariat NRW, Deutscher Musikrat, Hans-Bisegger-Stiftung, aber
auch privater Spender, mehr als 60 Konzerte in Bielefeld organisieren.
In ihren Programmen widmet sich die CNM der Musik seit dem Anfang des 20.
Jahrhunderts, angefangen bei den Werken der Väter der modernen Musik,
Arnold Schönberg und Charles Ives, über die der mittleren Komponistengeneration
wie John Cage, Olivier Messiaen und Giacinto Scelsi, bis zu denen der 2.
Jahrhunderthälfte wie Stockhausen, Boulez, Nono und Feldman, und weiter
zu den Versuchen der ganz jungen Komponisten, auf den Wegen in musikalisches
Neuland weiterzugehen.